Hex, Hex – was für eine Walpurgisnacht

Unser Familienkonzert hat die Stadthalle in eine kleine Zauberwelt verwandelt. Hexe Walburga führte durch ein Programm voller Musik und kleiner Überraschungen. Dazu gehörten verhexte Schlagzeuger, die dank der vielen kleinen Hexen und Zauberer im Saal mit ihren selbst gebastelten Zauberstäben wieder hergezaubert werden konnten.
Die Stadthalle war gut gefüllt und es war eine große Freude zu sehen, wie viele Familien unser Familienkonzert besucht haben. Die vielen verkleideten Kinder waren der schönste Dank für all’ die Vorbereitungen, die vor und hinter den Kulissen stattgefunden haben.
Besonders hoffen wir, dass das Instrumentenkarussell viele Kinder und Erwachsene neugierig gemacht hat. Aus einzelnen Instrumenten gemeinsam etwas Magisches zu gestalten, ist für Groß und Klein etwas Besonderes. Daher wünschen wir uns, dass wir viele kleine und große Zauberer wiedersehen – in unserem Vororchester, den Fortekids, im Jugendorchester „FortisSIGmo“ oder in der Stadtkapelle.
Gemeinsam zu musizieren und gemeinsam zu zaubern verbindet auf eine ganz eigene Weise.

Die Stadtkapelle ganz persönlich

Unser Konzert am 29. März in Rahmen von KLEIN? KUNST! BEWEGT hat gezeigt, wie vielfältig Musik aus den eigenen Reihen klingen kann. In kleinen Besetzungen, mit viel Herzblut und persönlichen Stücken, entstand ein Programm, das die Stadtkapelle von einer ganz besonderen Seite gezeigt hat.
Der Zusammenschnitt fängt einige dieser Eindrücke ein – leise, kraftvoll, verspielt, überraschend. Ein Blick hinter die große Bühne, direkt in die musikalische Vielfalt unserer Musikerinnen und Musiker.

Stadtkapelle setzt auf familienfreundliche und generationenübergreifende Musikangebote

Die Stadtkapelle Sigmaringen blickte bei ihrer Jahreshauptversammlung am 31. Januar 2026 auf ein ereignisreiches Jahr zurück.
Verwaltungsvorstand Tim Töpfer begrüßte im Proberaum neben den aktiven Musikerinnen und Musikern auch den Ersten Beigeordneten Manfred Storrer sowie den Vorsitzenden des Blasmusikverbands Sigmaringen, Jörg Burkhart, der die Ehrungen übernahm.
Zu Beginn gedachten die Anwesenden dem verstorbenen Ehrenmitglied Karl-Heinz Kresbach. Karl-Anton Schnitzer würdigte dessen jahrzehntelanges Wirken und seine Verbundenheit zur Kapelle.
Töpfer hob in seinem Bericht die Aktionen hervor, die zum Erfolg des nahezu ausverkauften Jahreskonzerts 2025 beigetragen haben. Der neue Konzerttermin am Sonntag habe sich bewährt. Zudem laufen Vorbereitungen für das Stadtjubiläum 2027, bei dem die Stadtkapelle musikalische Akzente setzen möchte.
Musikvorstand Johannes Gulde erinnerte an die Teilnahme am Bundesmusikfest in Ulm sowie an das Serenadenkonzert mit der Boxmeerschen Harmonie. Für 2026 kündigte er ein interaktives Familienkonzert an. Außerdem arbeitet die Kapelle an einem Konzept für öffentliche Sommerproben, um interessierten Musikern und der Bevölkerung Einblicke in das Vereinsleben zu ermöglichen.
Richard Aipperspach, zuständig für die Organisation, bezeichnete sich mit einem Augenzwinkern als „Schubkarren-Vorstand“. Er lobte die starke Kameradschaft innerhalb des Orchesters, die ihn bei vielen Arbeitseinsätzen zuverlässig unterstütze.
Die Jugendvertreter Birgit Fischer und Friedrich Strahl berichteten von steigenden Mitgliederzahlen in den Jugendorchestern. 2026 wird es daher ein eigenes Rathausplatzkonzert der Jugendorchester geben.
Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen. Für zehn Jahre aktive Tätigkeit wurden Fynn Hermeling, Anna Henze, Moritz Seßler, Mathis Hoheisel und Simon Weizenegger ausgezeichnet, die ihren Weg vom Vororchester bis in die Stadtkapelle gegangen sind. Für zwanzig Jahre Mitgliedschaft wurde Sabrina Rösch geehrt. Zudem wurde Richard Aipperspach für zehn Jahre Vorstandstätigkeit mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet.
Bei den Wahlen wurde Mathis Hoheisel einstimmig zum neuen Jugendvertreter gewählt. Alle weiteren Amtsinhaber bleiben im Amt.
Manfred Storrer würdigte die Stadtkapelle als „Aushängeschild der Stadt Sigmaringen“ und hob die positive Stimmung der Versammlung hervor.

Auf dem Foto v. l. n. r.: Jörg Burkhart, Fynn Hermeling, Moritz Seßler, Mathis Hoheisel, Anna Henze, Sabrina Rösch und Richard Aipperspach (Foto: Tim Töpfer)